Interview mit Sherteme Gründer Marc Scherrer

Interview mit Sherteme Gründer Marc Scherrer

WAS BEDEUTET EIGENTLICH DER NAME SHERTEME UND WAS HAT SIE BEWOGEN, IHR UNTERNEHMEN ZU GRÜNDEN?

Marc Scherrer: Sherteme ist sozusagen am Küchentisch entstanden. Meine Mutter, die ein hohes Renommee als Fachärztin für Dermatologie geniesst, erzählte mir beim Abendessen, dass viele ihrer Patienten ihren Rücken nicht selbst eincremen können und dass es für dieses an sich einfache Problem keine Lösung gäbe. Da hat es bei mir Klick gemacht und ich habe die Idee mit aller Leidenschaft verfolgt, eine Eincreme-Hilfe für den Rücken zu entwickeln. Das Ergebnis war der Backhelp und mit ihm die Gründung von Sherteme im März 2006.

Diese „medizinischen Wurzeln“ schlagen sich übrigens auch im Firmennamen nieder: So steht Sherteme für SHER TEam MEdizin. Dies soll verdeutlichen, dass meine Mutter und ich einst als Team begonnen haben. Heute sind es jedoch ausgewiesene Chemikerinnen und Chemiker aus der Schweizer Kosmetikindustrie, die mich bei der Entwicklung der Sherteme-Rezepturen unterstützen."

APROPOS REZEPTUREN: WAS IST DAS BESONDERE AN IHREN PRODUKTEN?

In puncto Rezepturen ist es prinzipiell so, dass weder die Anzahl aktiver Inhaltsstoffe noch deren Konzentration ein Kosmetikprodukt auszeichnen. Es ist vielmehr das einzigartige Zusammenspiel bewährter, nachweislich aktiver Substanzen in ihrer punktgenauen Dosierung. Und genau darauf setze ich – beispielsweise mit pflanzlichen Stammzellenextrakten und Hyaluronsäure, die übrigens Bestandteil aller Sherteme-Rezepturen ist. Nicht zu vergessen die innovativen und effizienten UVA- und UVB-Sonnenschutzfilter, welche die Haut vor schädlichem UV-Licht schützen sowie der angenehme Duft meiner Produkte. Am Rande erwähnt sei, dass alle Rezepturen allergenfreies Parfüm enthalten und dermatologisch getestet sowie parabenfrei sind.

Doch auch die Sherteme-Produkte untereinander sind optimal aufeinander abgestimmt, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Ich vergleiche sie gerne mit den Musikern eines eingespielten Orchesters. Das Ergebnis dieses Zusammenspiels: Falten und Pigmentflecken werden nachweisbar reduziert und die Haut wird vor Sonne geschützt. Der Teint sieht insgesamt frischer und gepflegter aus und Sie geniessen das beste Gefühl für Ihre Haut."

SIE SPRECHEN VON DEN MUSIKERN EINES EINGESPIELTEN ORCHESTERS. STIMMT ES, DASS DIESE MUSIKER ALLE AUS DER SCHWEIZ STAMMEN?

(Lacht) Ich gehe davon aus, dass Sie hier den Sherteme-Slogan „Swiss Skin Care“ ansprechen. Dies ist tatsächlich so. Sherteme ist dem Standort Schweiz verpflichtet – von der Entwicklung über die Produktion bis zur Verpackung.
Insgesamt sehe ich mein Unternehmen als „Boutique-Kosmetik-Firma“ an. Klein, aber fein. Mit der Passion für das Besondere. Exklusive Produkte, höchste Qualität in allen Belangen. Zum Beispiel auch in puncto Verpackung. So kommt bei meinen Produkten ein moderner Airless Dispenser zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein äusserst hygienisches Packmittel, das verhindert, dass Luftbakterien mit den Pflegesubstanzen in Kontakt treten. Ein weiterer Punkt ist die Zusammenarbeit mit den Schweizer Behörden. Diese suche ich proaktiv, sprich meine Produkte werden freiwillig strengen Qualitätskontrollen unterzogen. Das mache ich nicht, weil ich es schick finde, sondern weil es für mich der einzige Weg ist.

HERR SCHERRER, WAS IST SHERTEME GANZ PERSÖNLICH FÜR SIE?

Als ich 2006 das erste Produkt in meinen Händen hielt, wusste ich, dass ich das Richtige tue. Sherteme ist für mich mehr als ein Unternehmen. Es ist eine Aufgabe fürs Leben, die mich jeden Tag aufs Neue mitreisst und der ich mich mit grosser Leidenschaft verschreibe. Mir ist es ein zentrales Anliegen, hinter jedem Produkt stehen zu können und für meine Kundinnen stets ein offenes Ohr zu haben. Das ist keine leere Floskel. Dafür verbürge ich mich."

DIE FRAGE ZUM SCHLUSS: KÖNNEN SIE IN EINEM SATZ SAGEN, WAS IHNEN ALS UNTERNEHMER BESONDERS AM HERZEN LIEGT?

Das ist einfach. Mir ist es wichtig, mit Produkten zu begeistern, die wirklich das halten, was sie versprechen. Dafür stehe ich gerne ein.